Warum dürfen Hunde keine gekochten Geflügelknochen fressen?

Hast du dich schon einmal gefragt: Warum dürfen Hunde keine gekochten Geflügelknochen fressen? Oft riecht ein gebratenes Hähnchen oder eine Pute aus dem Ofen unglaublich lecker. Dein treuer Begleiter sitzt vielleicht mit großen Augen neben dem Esstisch und hofft auf ein Stück. Doch gerade bei den Knochen von Geflügel musst du sehr vorsichtig sein.

Was beim Kochen mit dem Knochen passiert

Wenn Fleisch gekocht, gebraten oder gegrillt wird, verändert sich nicht nur das Fleisch, sondern auch der Knochen. Durch die große Hitze verliert der Knochen seine Feuchtigkeit. Er wird dadurch sehr hart und trocken. Stell dir vor, du versuchst einen ganz trockenen Ast im Wald durchzubrechen. Er knackt laut und zerbricht in viele spitze Teile. Genau das passiert auch mit gekochten Knochen von Hühnern oder Puten. Man nennt das auch Splittern.

Warum die spitzen Splitter gefährlich sind

Wenn ein Hund auf einem gekochten Geflügelknochen kaut, bricht dieser schnell in kleine, scharfe Stücke. Diese Splitter sind gefährlich für das Haustier. Wenn der Vierbeiner sie herunterschluckt, können die spitzen Kanten den Hals, die Speiseröhre oder den Magen verletzen. Das tut dem Hund sehr weh und er muss dann schnell zu einem Tierarzt.

Sichere Alternativen für deinen Vierbeiner

Hunde lieben es zu kauen. Es reinigt ihre Zähne und macht sie glücklich. Besonders Hunderassen wie der Golden Retriever oder der Labrador kauen für ihr Leben gern. Damit dein Hund sicher kauen kann, solltest du ihm spezielle Kauknochen geben, die für Tiere gemacht sind. Diese splittern nicht und sind gut für die Zähne. So kann dein Hund sicher kauen, ohne sich in Gefahr zu bringen.

Wenn du noch mehr darüber lernen möchtest, warum Hunde bestimmte Dinge tun oder manche Sachen nicht fressen dürfen, schau doch mal in unsere Rubrik Fragen & Antworten. Dort gibt es viele weitere spannende Informationen für dich.