Hundemüde sein.

Hast du dich schon mal nach einem langen Tag auf dem Spielplatz oder nach der Schule so richtig k.o. gefühlt? Wenn deine Augenlider ganz schwer werden und du am liebsten sofort ins Bett fallen würdest, dann gibt es dafür einen ganz besonderen Ausdruck. In unserer großen Übersicht über Redewendungen mit Hund findest du viele spannende Begriffe, aber heute schauen wir uns einen davon ganz genau an.

Hundemüde sein.

Wenn jemand sagt: „Ich bin heute wirklich hundemüde“, dann meint er damit natürlich nicht, dass ihm plötzlich Schlappohren gewachsen sind oder er anfangen möchte zu bellen. Die Redewendung bedeutet schlicht und einfach, dass man sehr erschöpft ist und dringend Schlaf braucht.

Doch warum sagen wir eigentlich, dass wir wie ein Hund müde sind und nicht wie ein Hamster oder ein Goldfisch? Das liegt daran, wie wir unsere treuen Vierbeiner im Alltag erleben. Bestimmt hast du schon einmal einen Hund beobachtet, der den ganzen Nachmittag im Garten herumgetollt ist, Stöckchen geholt hat oder mit seinen Artgenossen um die Wette gelaufen ist. Wenn so ein Tier nach Hause kommt, sinkt es meistens tief und fest in sein Körbchen. Ein Hund schläft dann oft so tief, dass ihn fast nichts mehr wachrütteln kann. Er ist eben völlig ausgepowert und braucht diese Ruhepause dringend, um wieder zu Kräften zu kommen.

Genau diesen Zustand der totalen Erschöpfung vergleichen wir mit uns Menschen. Hier sind ein paar Beispiele aus deinem Alltag, in denen du dich so fühlen könntest:

  • Nach einem langen Wandertag in den Bergen mit deiner Familie.
  • Wenn du beim Schulsport alles gegeben hast und deine Beine schwer wie Blei sind.
  • Nach einer aufregenden Geburtstagsfeier, bei der ihr den ganzen Tag gelacht, getobt und gespielt habt.

Wenn du also das nächste Mal nach dem Zähneputzen fast im Stehen einschläfst, weißt du genau: Du bist gerade so richtig hundemüde. Das ist völlig okay, denn genau wie unser liebstes Haustier brauchen auch wir Menschen viel Erholung, um am nächsten Morgen wieder fit und fröhlich in den Tag zu starten. Dann hilft nur noch eins: Ab unter die Kuscheldecke und tief und fest schlummern!