Warum haben manche Hunderassen wie der Shar-Pei so viele Hautfalten?

Ein besonderes Aussehen

Hast du schon einmal einen Hund gesehen, der aussieht, als wäre sein Fell ein paar Nummern zu groß? Besonders beim Shar-Pei aus China fallen die vielen Hautfalten sofort auf. Auch wenn das für uns lustig aussieht, steckt eine spannende Geschichte hinter diesem Aussehen.

Warum haben manche Hunderassen wie der Shar-Pei so viele Hautfalten?

Früher hatten diese Falten eine sehr wichtige Aufgabe. Der Shar-Pei wurde vor langer Zeit als Wachhund und auch bei Kämpfen eingesetzt. Die lockere Haut diente dabei als eine Art Schutzschild. Wenn ein Angreifer den Hund packte, konnte sich der Shar-Pei innerhalb seiner Haut immer noch bewegen und sich so besser wehren. Die inneren Organe und Muskeln blieben durch die dicke, lose Haut meistens geschützt. Heute müssen diese treuen Begleiter zum Glück nicht mehr kämpfen, aber das Merkmal der faltigen Haut ist über die Jahre als typisches Rassemerkmal geblieben.

Pflege ist für den Vierbeiner wichtig

Auch wenn die Falten gemütlich aussehen, bedeuten sie für den Besitzer ein wenig Arbeit. In den Zwischenräumen der Haut können sich leicht Schmutz, Staub oder Feuchtigkeit sammeln. Wenn man die Hautfalten nicht regelmäßig vorsichtig reinigt und gut abtrocknet, können sich dort Bakterien vermehren. Das führt dazu, dass sich die Haut entzündet, was für das Haustier sehr schmerzhaft sein kann. Deshalb ist die richtige Pflege entscheidend, damit der Hund gesund bleibt.

Andere faltige Freunde

Nicht nur der Shar-Pei ist für seine lockere Haut bekannt. Auch andere Hunderassen wie die Englische Bulldogge, der Mops oder der Bloodhound haben oft Falten, besonders im Gesicht oder am Hals. Jede dieser Rassen hat ihre eigene Geschichte, warum sie so aussieht, wie sie aussieht. Wenn du noch mehr spannende Dinge über unsere vierbeinigen Freunde erfahren möchtest, findest du viele weitere Erklärungen in unserer Rubrik Fragen & Antworten. Dort lernst du alles, was du über deinen treuen Begleiter wissen musst.