Warum muss man Hunde nach einem Spaziergang im Wald auf Zecken absuchen?

Nach einem spannenden Ausflug in die Natur gibt es für Hundebesitzer eine wichtige Aufgabe. Viele fragen sich: Warum muss man Hunde nach einem Spaziergang im Wald auf Zecken absuchen? Es geht vor allem darum, dass dein treuer Begleiter gesund und munter bleibt.

Was sind eigentlich Zecken?

Zecken sind winzige Lebewesen, die eng mit Spinnen verwandt sind. Sie sitzen meistens im hohen Gras, an Farnen oder in Gebüschen. Dort warten sie geduldig, bis ein Vierbeiner oder ein Mensch vorbeikommt. Wenn dein Hund beim Spielen durch das Unterholz streift, klammern sich die kleinen Tiere an seinem Fell fest und krabbeln bis zur Haut.

Warum die Suche so wichtig ist

Eine Zecke ernährt sich von Blut und sticht dazu in die Haut des Hundes. Das Gefährliche daran ist, dass einige dieser Spinnentiere Krankheiten übertragen können. Wenn man die Zecke aber schnell findet und vorsichtig entfernt, sinkt das Risiko für das Haustier deutlich. Deshalb ist das Absuchen nach jedem Ausflug im Wald die beste Vorsorge.

Wo verstecken sich die Krabbeltiere?

Nach der Rückkehr solltet ihr euren Hund am ganzen Körper abtasten. Besonders Hunde mit dichtem Fell, wie zum Beispiel der Golden Retriever oder der Berner Sennenhund, benötigen eine gründliche Kontrolle.

Achte besonders auf diese Stellen:

  • An den Ohren und am Hals.
  • In den weichen Bereichen unter den Beinen.
  • Zwischen den Zehen an den Pfoten.

Mehr spannende Fakten über das Verhalten deines Tieres erfährst du in unserer Rubrik Fragen & Antworten.

Zecken richtig entfernen

Falls du beim Absuchen fündig wirst, ist das kein Grund zur Sorge. Ein Erwachsener kann die Zecke mit einer speziellen Zange oder Karte ganz einfach herausziehen. Wichtig ist, die Stelle danach noch ein paar Tage im Auge zu behalten. So bleibt dein Hund fit und bereit für das nächste Abenteuer.