Spürnasen im Einsatz
Polizeihunde sind ganz besondere Vierbeiner. Sie sind keine gewöhnlichen Haustiere, sondern speziell ausgebildete Profis, die der Polizei bei ihrer täglichen Arbeit helfen. Da Hunde viel besser riechen und hören können als wir Menschen, sind sie für die Polizei unersetzlich. Wenn man sich fragt: Was sind Polizeihunde und welche Aufgaben haben sie?, dann lässt sich das am besten durch ihre beeindruckenden Sinne und ihre Enge Bindung zum Menschen erklären.
Die Superkraft der Nase
Die wichtigste Aufgabe vieler Polizeihunde ist das Suchen. Mit ihrer feinen Nase können sie Dinge finden, die für menschliche Augen unsichtbar sind. Es gibt zum Beispiel Fährtenhunde, die der Spur von vermissten Personen folgen. Andere Hunde sind darauf spezialisiert, versteckte Gegenstände oder bestimmte Stoffe aufzuspüren. In unserer Rubrik Fragen & Antworten erfährst du noch mehr darüber, warum unsere treuen Begleiter so faszinierende Fähigkeiten besitzen.
Ein starkes Team
Ein Polizeihund arbeitet niemals alleine. Er hat einen festen Partner, den sogenannten Diensthundführer. Das ist ein Polizist oder eine Polizistin, bei dem der Hund meistens auch privat zu Hause wohnt. Die beiden müssen sich blind vertrauen können. Damit im Ernstfall alles klappt, trainieren sie fast jeden Tag gemeinsam spielerisch verschiedene Aufgaben. So lernt der Vierbeiner, in stressigen Situationen ruhig zu bleiben und zuverlässig auf Kommandos zu hören.
Welche Hunde eignen sich für die Polizei?
Nicht jedes Haustier kann ein Polizeihund werden. Ein solcher Hund muss mutig, lernwillig und körperlich sehr fit sein. Oft sieht man den Deutschen Schäferhund oder den belgischen Malinois im Einsatz, weil diese Rassen als sehr schlau und belastbar gelten. Aber auch Labradore oder Retriever arbeiten oft bei der Polizei, wenn es zum Beispiel darum geht, an einem Flughafen nach versteckten Dingen zu suchen. Jeder dieser Hunde ist ein wichtiger Helfer und ein geschätzter Kollege.