Hunde schwitzen fast nur über ihre Pfoten.

Hunde schwitzen fast nur über ihre Pfoten.

Hast du schon einmal gemerkt, wie du an einem heißen Sommertag beim Toben am ganzen Körper schwitzt? Bei uns Menschen ist das ganz normal, um uns abzukühlen. Aber hast du dich schon einmal gefragt, wie dein flauschiger Vierbeiner das macht? Hunde schwitzen fast nur über ihre Pfoten und nutzen dafür ihre weichen Ballen als kleine Klimaanlage.

Im Gegensatz zu uns haben Hunde am restlichen Körper kaum Schweißdrüsen. Das liegt an ihrem dichten Fell, das sie zwar im Winter kuschelig warm hält, aber das Schwitzen am Bauch oder Rücken fast unmöglich macht. Wenn es einem Tier zu warm wird, sieht man es oft hecheln – der Hund lässt die Zunge weit herausstrecken und atmet schnell ein und aus. Zusätzlich geben die kleinen Drüsen an den Pfotenballen Feuchtigkeit ab. Das ist so, als würdest du einen dicken Wintermantel tragen und hättest nur an den Fußsohlen winzige, eingebaute Kühlkissen!

Weil die treuen Vierbeiner nur an so kleinen Stellen schwitzen können, ist es besonders wichtig, dass wir im Sommer gut auf unsere Haustiere aufpassen und ihnen immer genug Wasser und Schatten anbieten. Noch mehr spannende Infos über unsere Begleiter findest du in unserer Rubrik Tierisch erstaunliche Hundefakten. So lernst du die Welt der Hunde jeden Tag ein bisschen besser kennen!