Welpenguide: Dein Start mit dem neuen Mitbewohner

Du bekommst einen Welpen? Mega! Das ist wahrscheinlich das coolste Abenteuer, das man erleben kann. Aber Hand aufs Herz: Ein kleiner Hund ist am Anfang ein bisschen wie ein Baby, das ein Pelzkleid trägt. Er versteht unsere Sprache nicht, muss ständig Pipi und weiß noch nicht, dass deine teuren Sneaker kein Kauspielzeug sind.

Damit bei euch zu Hause alles glattläuft, haben wir hier die wichtigsten Tipps für dich und deine Familie gesammelt.

Checkliste: Das muss am Start am Start sein

Bevor dein neuer Kumpel einzieht, braucht er seine eigene „Base“. Das hier sollte bereitstehen:

  • Ein chilliger Schlafplatz: Sucht eine ruhige Ecke aus, wo nicht ständig jemand vorbeiläuft.
  • Futter- und Wassernapf: Am besten welche, die nicht wegrutschen, wenn der Welpe Gas gibt.
  • Sicherheits-Set: Ein passendes Geschirr und eine Leine. Achtung: Welpen wachsen schnell, also öfter mal prüfen, ob nichts drückt!
  • Spielzeug: Alles, worauf man rumkauen darf (taugt super gegen juckendes Zahnfleisch).
  • Küchenrolle: Vertrau uns, ihr werdet sie brauchen.

Die ersten Tage: Chill-Modus an!

Dein Welpe ist gerade von seiner Mama und seinen Geschwistern weggekommen. Das ist für ihn erst mal ein Riesenschock.

  • Keine Party: Auch wenn alle deine Freunde den kleinen Hund sofort sehen wollen: Wartet ein paar Tage. Er muss erst mal lernen, wer ihr seid und wo er überhaupt gelandet ist.
  • Die Nacht-Wache: Am Anfang hat der Welpe Angst alleine. Es ist total okay, wenn sein Körbchen erst mal bei jemandem am Bett steht. So merkt er: „Ich bin nicht allein.“

Mission Stubenrein: So klappt’s ohne Pfützen

Welpen haben eine Mini-Blase. Wenn du nicht willst, dass der Teppich nass wird, merk dir die 3-S-Regel. Geh mit ihm raus nach dem:

  1. Schlafen
  2. Spielen
  3. Speisen (Fressen)

Wenn er draußen macht: Feier ihn, als hätte er gerade die Weltmeisterschaft gewonnen! Schimpfen bringt übrigens gar nichts, wenn doch mal was drinnen landet. Er versteht das nicht und bekommt nur Angst vor dir. Einfach wegwischen und beim nächsten Mal schneller sein.

Die Welpen-Sprache verstehen

Dein Hund kann nicht sagen „Hey, ich hab Hunger“ oder „Ich muss mal“. Du musst zum Detektiv werden:

  • Im Kreis drehen und schnüffeln: Alarm! Er sucht wahrscheinlich gerade einen Platz für sein Geschäft. Schnell schnappen und raus!
  • Anknabbern: Wenn er in deine Hände beißt, meint er das nicht böse. Er spielt so mit seinen Geschwistern. Sag laut „Aua!“, nimm die Hand weg und gib ihm stattdessen sein Spielzeug.

Was ein Welpe wirklich braucht (und was nicht)

  • Schlaf, Schlaf, Schlaf: Welpen müssen extrem viel pennen (bis zu 20 Stunden!). Wenn er schläft, ist er tabu – egal wie süß er aussieht. Er braucht die Pause, um im Kopf alles zu verarbeiten.
  • Geduld: Er wird Sachen kaputtmachen. Er wird nicht sofort auf „Sitz“ hören. Das ist normal. Er lernt noch.
  • Deine Zeit: Das teuerste Halsband bringt dem Hund nichts, wenn du nicht mit ihm spielst oder einfach nur bei ihm im Körbchen sitzt.